Vom Metzgerlehrling zum VIVA-Moderator
Bevor er ins Fernsehen kam, machte Raab eine Lehre als Metzger und studierte einige Semester Jura. Musik spielte schon früh eine große Rolle. Als Musiker, Komponist und Produzent blieb er ihr während seiner gesamten Fernsehlaufbahn verbunden.
1993 begann seine Fernsehkarriere beim neu gegründeten Musiksender VIVA in Köln, wo er die Sendung „Vivasion“ moderierte.1 Der Sender war ein Sprungbrett für eine ganze Reihe von Moderatorinnen und Moderatoren, und Raab nutzte es, um sich mit Witz und eigenen Liedern einen Namen zu machen.
TV total und die Lust an neuen Formaten
1999 wechselte Raab zu ProSieben und startete „TV total“.1 Die Late-Night-Show lebte von Fernsehausschnitten, die er kommentierte, dazu kamen Studiogäste und Live-Musik der Hausband Heavytones. Bis 2015 blieb Raab Gastgeber der Sendung.
Aus „TV total“ heraus entstanden zahlreiche Ableger und Sonderveranstaltungen, etwa die Wok-WM, bei der Prominente in Woks durch Bobbahnen rasten. 2006 startete „Schlag den Raab“.1 Darin trat ein Kandidat in einer langen Reihe von Spielen aus Sport, Geschick und Wissen gegen Raab an, wer am Ende vorn lag, gewann den Jackpot. Mit dem Bundesvision Song Contest erfand er außerdem einen Musikwettbewerb, bei dem Künstlerinnen und Künstler für die einzelnen Bundesländer antraten. Diesen Wettbewerb veranstaltete er von 2005 bis 2015.
Raab und der Eurovision Song Contest
Mit dem Eurovision Song Contest ist Raab auf mehreren Wegen verbunden. 1998 schrieb er für Guildo Horn das Lied „Guildo hat euch lieb!“. Zwei Jahre später stand er mit „Wadde hadde dudde da?“ selbst auf der ESC-Bühne.1 2004 brachte er über einen Wettbewerb in „TV total“ den Sänger Max Mutzke zum ESC.
Am erfolgreichsten war er als Förderer. 2010 suchte er gemeinsam mit der ARD in der Castingshow „Unser Star für Oslo“ die deutsche Vertreterin und saß selbst in der Jury. Ausgewählt wurde Lena Meyer-Landrut, die mit „Satellite“ den Wettbewerb in Oslo gewann.1 Weil der Sieg den nächsten ESC nach Deutschland holte, fand die Show 2011 in Düsseldorf statt. Raab moderierte sie gemeinsam mit Anke Engelke und Judith Rakers.
Pause hinter den Kulissen und Rückkehr
Ende 2015 verabschiedete sich Raab vom Bildschirm. Ganz verschwand er nicht aus dem Fernsehgeschäft, sondern arbeitete im Hintergrund als Produzent weiter und entwickelte Sendungen, in denen andere vor der Kamera standen.
2024 meldete er sich vor der Kamera zurück.1 Den Auftakt bildete ein Boxkampf gegen die frühere Weltmeisterin Regina Halmich, gegen die er schon zu Zeiten von „TV total“ zweimal angetreten war. Damit endete eine Pause von fast neun Jahren.
Lebenslauf von Stefan Raab
- 1966Geburt in Köln1
- 1993Fernseheinstieg als Moderator von „Vivasion“ beim Musiksender VIVA1
- 1999 bis 2015Moderator der Late-Night-Show „TV total“1
- 2000Eigener ESC-Auftritt mit „Wadde hadde dudde da?“1
- 2006Start der Spielshow „Schlag den Raab“1
- 2010Mitwirkung an Lena Meyer-Landruts ESC-Erfolg1
- 2024Rückkehr vor die Kamera nach fast neun Jahren Pause1
Stefan Raab im Steckbrief
- Name
- Stefan Raab
- Geboren
- 20. Oktober 1966
- Geburtsort
- Köln
- Alter
- 59 Jahre (Stand 11. Oktober 2026)
- Tätigkeit
- Entertainer, Moderator und Produzent
- Thema
- TV & Film
Lebenslauf und Steckbrief beruhen auf den Quellen1, Stand der Recherche 9. Oktober 2026. Das Alter ist zum 11. Oktober 2026 berechnet.
Häufige Fragen zu Stefan Raab
Wie alt ist Stefan Raab?
59 Jahre, Stand Oktober 2026. Stefan Raab kam am 20. Oktober 1966 in Köln zur Welt und wird am 20. Oktober 2026 60 Jahre alt.
Wie lange moderierte Stefan Raab „TV total“?
Von 1999 bis 2015.1 Die Late-Night-Show lief bei ProSieben und lebte von Fernsehausschnitten, die Raab kommentierte, von Studiogästen und von großen Sonderausgaben wie der Wok-WM.
Was ist „Schlag den Raab“?
Eine Spielshow, die 2006 startete.1 Ein Kandidat trat darin in vielen Runden aus Sport, Geschick und Wissen gegen Raab an und konnte bei einem Sieg den Jackpot gewinnen.
Was hatte Stefan Raab mit Lenas ESC-Sieg zu tun?
Raab suchte 2010 gemeinsam mit der ARD in der Castingshow „Unser Star für Oslo“ die deutsche Teilnehmerin und saß in der Jury. Lena Meyer-Landrut setzte sich durch und gewann danach mit „Satellite“ den Wettbewerb in Oslo.1
Wo wurde Stefan Raab geboren?
In Köln. Dort kam Stefan Raab am 20. Oktober 1966 zur Welt.
Quellen
- Stefan Raab · Munzinger Biographie. Munzinger Archiv. Biografisches Nachschlagewerk; frei sichtbarer Ausschnitt.https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Stefan%2BRaab/00/23228
Stand der Quellen: 9. Oktober 2026.




