Quellen und Methodik Woher unsere Angaben stammen

Woher stammen unsere Angaben? Jedes Profil beruht auf einer Recherche mit festem Stichtag. Hier steht, welche Quellen wir nutzen, wie die Fußnoten funktionieren und was wir bewusst weglassen.

Recherche mit Stichtag

Unsere Methodik ist schnell erklärt, und so entstehen die Profile: Alle 500 beruhen auf einer Recherche mit dem Stichtag 9. Oktober 2026. Für jede Person gibt es einen Satz von Lebensdaten, biografische Eckpunkte, redaktionelle Hinweise und eine Liste von Quellen. Daraus entstehen die Profiltexte. Was nach dem Stichtag passiert ist, fließt bei der nächsten Aktualisierung ein. Das Alter lebender Personen rechnen wir aus dem belegten Geburtsdatum aus, deshalb steht beim Alter immer, auf welchen Tag es sich bezieht.

Welche Quellen wir nutzen

Insgesamt stützen sich die Profile auf 2050 Quellenangaben von 291 verschiedenen Herausgebern. Am meisten Gewicht haben institutionelle Quellen: Biografien des Deutschen Bundestags, der Bundesregierung oder des Bundespräsidialamts, Angebote von Museen und Archiven wie dem Lebendigen Museum Online des Hauses der Geschichte oder dem Deutschen Historischen Museum, dazu biografische Nachschlagewerke wie das Munzinger Archiv. Bei Sportlerinnen und Sportlern kommen offizielle Seiten von Vereinen und Verbänden dazu, bei Film und Fernsehen das filmportal.de.

Wikipedia nutzen wir als Einstieg, nicht als letzte Instanz. Was dort steht, prüfen wir an den Belegen, die der Artikel selbst nennt. Redaktionelle Medien wie WDR, NDR, tagesschau.de oder t-online helfen bei Datierungen und bei aktuellen Entwicklungen.

Die häufigsten Herausgeber in den Quellenangaben
HerausgeberQuellenangaben
Wikipedia (deutsch)290
Munzinger Archiv231
rtl.de147
t-online125
Wikipedia (englisch)107
WEB.DE94
swp.de70
rtl2.de59
Deutscher Bundestag57
Joyn43
WDR39
filmportal.de36
Deutsches Historisches Museum30
DFB-Datencenter29
IMDb27
home.1und1.de27

So funktionieren die Fußnoten

Hinter Sätzen, die eine belegte Angabe enthalten, steht eine kleine Zahl. Sie führt zur Quellenliste am Ende des Profils. Dort stehen Titel, Herausgeber, Art der Quelle und die vollständige Adresse. So lässt sich jede Angabe selbst nachprüfen.

Sätze ohne Fußnote enthalten allgemein bekanntes Hintergrundwissen zu Werk und Laufbahn, zum Beispiel was eine Fernsehsendung ist, welche Partei jemand angehört oder wer jemandem im Amt folgte. Private oder rechtliche Angaben übernehmen wir dagegen nur aus belegten Quellen.

Was wir bewusst offenlassen

Angaben zu Partnerschaften, Kindern, Krankheiten, Körpergröße, Vermögen und Gerichtsverfahren übernehmen wir nur, wenn es dafür einen konkreten, datierten Beleg gibt. Fehlt der, bleibt die Frage offen. Das betrifft vor allem das Vermögen. Zahlen, die im Netz kursieren, stammen fast immer aus Schätzungen, die von Seite zu Seite weitergereicht werden. Eine solche Zahl würde aussehen wie eine Tatsache, ohne eine zu sein.

Auch was Leute über eine Person suchen, ist für uns kein Beweis. Suchbegriffe zeigen, welche Fragen es gibt. Ob eine Antwort darauf belegt ist, entscheidet allein die Quelle.

Wenn Daten nicht sicher sind

Bei manchen historischen Personen ist nicht jedes Datum überliefert. Von Ludwig van Beethoven kennen wir den Tauftag, nicht den Geburtstag. Bei Johann Sebastian Bach unterscheiden sich die Daten je nach Kalender. Anne Franks genauer Todestag ist nicht bekannt, gesichert ist der Februar 1945. In solchen Fällen schreiben wir genau das, statt ein Datum zu erfinden.

Etwas stimmt nicht?

Dann sag uns Bescheid über die Kontaktseite für Korrekturen. Am besten mit der Quelle, aus der die richtige Angabe hervorgeht. Wir prüfen den Hinweis und passen das Profil an.