Von Mannheim an die Schauspielschule in Bochum
Biblis in Südhessen ist Ochsenknechts Geburtsort, groß geworden ist er in Mannheim.2 Für die Ausbildung zog es ihn ins Ruhrgebiet: Von 1974 bis 1977 besuchte er die Westfälische Schauspielschule in Bochum.1, 2
Wenige Jahre nach der Ausbildung in Bochum bekam er eine Rolle in einem Film, der zu den bekanntesten deutschen Produktionen seiner Zeit gehört.
An Bord von „Das Boot“
In „Das Boot“ hatte Ochsenknecht 1981 eine größere Kinorolle.1 Wolfgang Petersen verfilmte damit den Roman von Lothar-Günther Buchheim über die Feindfahrt eines deutschen U-Boots im Zweiten Weltkrieg. Der Film zeigt die Enge, die Angst und die Erschöpfung der Männer an Bord.
Ochsenknecht gehörte zu einer Besatzung aus vielen damals noch wenig bekannten Darstellern. Mit an Bord war auch Herbert Grönemeyer, der den Kriegsberichterstatter Leutnant Werner spielte. Neben der Kinofassung entstand später eine längere Fernsehfassung in mehreren Teilen.
„Männer“ und „Schtonk!“
1985 folgte die Hauptrolle in Doris Dörries „Männer“.1, 2 Die Komödie erzählt von einem erfolgreichen Manager, der herausfindet, dass seine Frau einen Liebhaber hat, und daraufhin bei diesem als Mitbewohner einzieht. Ochsenknecht spielt den Liebhaber, einen lässigen Lebenskünstler, Heiner Lauterbach den betrogenen Ehemann. Der Witz des Films liegt darin, dass der Ehemann seinen Rivalen nach und nach in einen angepassten Karrieremann verwandelt, also in das Gegenteil dessen, was er zu Beginn des Films war.
1992 war er in Helmut Dietls „Schtonk!“ zu sehen.1 Die Satire greift den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher von 1983 auf. Damals hatte eine Illustrierte angebliche Tagebücher veröffentlicht, die sich rasch als Fälschung herausstellten. Ochsenknecht spielt den Fälscher Fritz Knobel, Götz George den Reporter, der die Fälschungen als Sensation verkaufen will. Zum Ensemble gehörte auch Veronica Ferres. Der Titel ist ein Fantasiewort aus Charlie Chaplins „Der große Diktator“, in dem Chaplin die Reden des Diktators mit erfundenem Kauderwelsch parodiert.
Trainer Willi und die Musik
Ein jüngeres Publikum kennt Ochsenknecht aus „Die wilden Kerle“. In der Kinoreihe um eine Fußballmannschaft von Kindern spielte er Willi, den Trainer des Teams.2 Die Filme beruhen auf den Kinderbüchern von Joachim Masannek, der auch selbst Regie führte. Willi ist darin der Erwachsene, der den Kindern zur Seite steht, während sie auf dem Platz und abseits davon ihre eigenen Abenteuer erleben.
Neben der Schauspielerei ist Ochsenknecht als Musiker aktiv.2 Auch im Fernsehen ist er regelmäßig zu sehen, in Krimis ebenso wie in Komödien. Seine Filmografie reicht über mehr als vier Jahrzehnte, vom Kriegsdrama über die Beziehungskomödie und die Mediensatire bis zum Kinderfilm.
Lebenslauf von Uwe Ochsenknecht
- 1956Geburt in Biblis, Hessen1, 2
- JugendAufgewachsen in Mannheim2
- 1974 bis 1977Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule Bochum1, 2
- 1981Größere Kinorolle in „Das Boot“1
- 1985Hauptrolle in „Männer“ von Doris Dörrie1, 2
- 1992Rolle in „Schtonk!“1
Uwe Ochsenknecht im Steckbrief
- Name
- Uwe Ochsenknecht
- Weitere Namen
- Uwe Adam Ochsenknecht
- Geboren
- 7. Januar 1956
- Geburtsort
- Biblis, Hessen
- Alter
- 70 Jahre (Stand 11. Oktober 2026)
- Tätigkeit
- Schauspieler und Musiker
- Thema
- TV & Film
Lebenslauf und Steckbrief beruhen auf den Quellen1, 2, Stand der Recherche 9. Oktober 2026. Das Alter ist zum 11. Oktober 2026 berechnet.
Häufige Fragen zu Uwe Ochsenknecht
Wie alt ist Uwe Ochsenknecht?
Zum Stand Oktober 2026 ist Uwe Ochsenknecht 70 Jahre alt. Das Geburtsdatum ist der 7. Januar 1956, der nächste Geburtstag folgt am 7. Januar 2027.
Wen spielt Uwe Ochsenknecht in Schtonk!?
Den Fälscher Fritz Knobel. Helmut Dietls Satire von 1992 nimmt die Affäre um die gefälschten Hitler-Tagebücher aufs Korn.1 Götz George spielt den Reporter, der die Fälschungen groß herausbringen will.
Wer spielt den Trainer in Die wilden Kerle?
Uwe Ochsenknecht. In der Kinoreihe um eine Fußballmannschaft von Kindern übernahm er die Rolle des Trainers Willi, der dem Team mit Rat zur Seite steht.2
Welche Rolle hatte Uwe Ochsenknecht in Männer?
In Doris Dörries Komödie von 1985 spielte er den Liebhaber einer verheirateten Frau.1, 2 Ihr Ehemann, gespielt von Heiner Lauterbach, zieht daraufhin als Mitbewohner bei ihm ein, ohne zu verraten, wer er ist.
Wo wurde Uwe Ochsenknecht geboren?
In Biblis, Hessen. Dort kam Uwe Ochsenknecht am 7. Januar 1956 zur Welt.
Unter welchen Namen ist Uwe Ochsenknecht noch bekannt?
Belegt sind auch diese Namen und Schreibweisen: Uwe Adam Ochsenknecht. Ob es sich um einen bürgerlichen Namen, einen Geburtsnamen oder einen Spitznamen handelt, steht im Text oben.
Quellen
- Uwe Ochsenknecht · filmportal.de. filmportal.de. Museum, Archiv oder Fachinstitution.https://www.filmportal.de/person/uwe-ochsenknecht_0c0da9a80e65471d89e6b55a54a2327f
- Uwe Ochsenknecht · Munzinger Biographie. Munzinger Archiv. Biografisches Nachschlagewerk; frei sichtbarer Ausschnitt.https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/uwe%2Bochsenknecht/00/19589
Stand der Quellen: 9. Oktober 2026.



