Musik

Biografie und Steckbrief Vicky Leandros

Grand-Prix-Siegerin von 1972

1972 gewann Vicky Leandros für Luxemburg den Grand Prix Eurovision de la Chanson, mit dem Lied „Après toi“.1, 2 Im deutschen Sprachraum kennt man sie auch von „Theo, wir fahr'n nach Lodz“ und „Ich liebe das Leben“.3 Ihr Geburtsort ist Paleokastritsa auf der griechischen Insel Korfu, ihr Geburtstag der 23. August. Das Geburtsjahr ist nicht gesichert: Genannt werden 1952 und 1949, vereinzelt auch 1948.1, 2 Ein verlässliches Alter lässt sich deshalb nicht angeben.

Biografie und Steckbrief zuletzt geprüft am 9. Oktober 2026 · 4 Quellen · So arbeiten wir

Illustriertes Porträt von Vicky Leandros
KI-generierte Illustration
Geboren
23. August, Jahr ungeklärt (1952, 1949 oder 1948)
Geburtsort
Paleokastritsa, Korfu, Griechenland
Alter
nicht gesichertGeburtsdatum unklar
Tätigkeit
Sängerin

Ein Start als „Vicky“

Mit bürgerlichem Namen heißt sie Vasiliki Papathanasiou, zu finden ist auch die Schreibweise Vassiliky Papathanassiou.4 Ihre Gesangskarriere begann sie unter dem schlichten Namen „Vicky“. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem Vater Leo Leandros, der selbst Musiker war.2

1965 erschien „Messer, Gabel, Schere, Licht“.1 Der Titel greift einen alten deutschen Kinderreim auf, mit dem Eltern ihren Kindern beibringen, was sie besser nicht anfassen. Schon hier zeigt sich, dass der Weg der in Griechenland geborenen Sängerin früh in Richtung des deutschsprachigen Publikums führte.

Zweimal für Luxemburg beim Grand Prix

1967 vertrat sie Luxemburg beim Grand Prix Eurovision de la Chanson mit „L'amour est bleu“.1, 2 Ausgetragen wurde der Wettbewerb in Wien, weil im Jahr zuvor Udo Jürgens für Österreich gewonnen hatte. Gesungen wurde live mit Orchester, die Punkte vergaben Jurys aus den teilnehmenden Ländern. Den Sieg holte damals Sandie Shaw für Großbritannien. Leandros' Lied machte trotzdem Karriere: Unter dem Titel „Love Is Blue“ wurde es international bekannt, vor allem in einer Instrumentalfassung des französischen Orchesterleiters Paul Mauriat.

Fünf Jahre später trat sie erneut für Luxemburg an und gewann 1972 mit „Après toi“.1, 2 Der Wettbewerb fand in diesem Jahr im schottischen Edinburgh statt. Eine deutsche Fassung des Siegerlieds erschien unter dem Titel „Dann kamst du“.

Dass sie für Luxemburg sang, sagt nichts über ihre Staatsangehörigkeit aus. Beim Grand Prix durften Länder auch Künstlerinnen und Künstler aus anderen Staaten ins Rennen schicken, und Luxemburg machte davon häufig Gebrauch.

„Theo, wir fahr'n nach Lodz“ und „Ich liebe das Leben“

Im deutschen Sprachraum verbinden viele Leandros vor allem mit Schlagern. „Theo, wir fahr'n nach Lodz“ und „Ich liebe das Leben“ gehören zu den Titeln, mit denen sie hier bekannt wurde.3 Gemeint ist im ersten Lied die polnische Stadt Łódź, die im Deutschen oft ohne Sonderzeichen geschrieben wird.

Der SWR beschrieb „Ich liebe das Leben“ einmal als mehr als nur ein Lied.3 Der Titel klingt wie ein Lebensmotto.

Französisch beim Grand Prix, Deutsch im Schlager

Auffällig an ihrer Laufbahn ist der Wechsel zwischen den Sprachen. Beim Grand Prix sang Leandros auf Französisch, „L'amour est bleu“ und „Après toi“ tragen beide französische Titel.1 Ihre bekannten Lieder im deutschen Sprachraum sind dagegen deutschsprachig, von „Messer, Gabel, Schere, Licht“ bis „Ich liebe das Leben“. Geboren wurde sie in Griechenland, und auch ihr bürgerlicher Name ist griechisch.

Je nachdem, wo man aufgewachsen ist, verbindet man mit ihr deshalb ein anderes Lied: den Siegertitel von 1972 oder einen deutschen Schlager. Ihre Laufbahn reicht von einem Kinderreim in den 1960er-Jahren über zwei Auftritte beim Grand Prix bis zu Schlagern, die viele Menschen mitsingen können.

Lebenslauf von Vicky Leandros

  1. 1952, 1949 oder 1948Geburt in Paleokastritsa, Korfu, Griechenland1, 2, 3
  2. AnfängeBeginn der Gesangskarriere als „Vicky“, gefördert von ihrem Vater Leo Leandros2
  3. 1965Veröffentlichung von „Messer, Gabel, Schere, Licht“1
  4. 1967Teilnahme am Grand Prix Eurovision für Luxemburg mit „L'amour est bleu“1, 2
  5. 1972Sieg beim Grand Prix Eurovision für Luxemburg mit „Après toi“1, 2
  6. späterBekannt im deutschen Sprachraum mit „Theo, wir fahr'n nach Lodz“ und „Ich liebe das Leben“3

Vicky Leandros im Steckbrief

Name
Vicky Leandros
Weitere Namen
Vasiliki Papathanasiou, Vassiliky Papathanassiou
Geboren
23. August, Jahr ungeklärt (1952, 1949 oder 1948)
Geburtsort
Paleokastritsa, Korfu, Griechenland
Alter
nicht gesichert, weil das Geburtsdatum nicht eindeutig belegt ist
Tätigkeit
Sängerin
Thema
Musik

Lebenslauf und Steckbrief beruhen auf den Quellen1, 2, 3, Stand der Recherche 9. Oktober 2026.

Häufige Fragen zu Vicky Leandros

Wie alt ist Vicky Leandros?

Das lässt sich nicht sicher sagen. Zum Geburtsdatum: 23. August, Jahr ungeklärt (1952, 1949 oder 1948). Als Geburtsort ist Paleokastritsa, Korfu, Griechenland belegt. Deshalb nennen wir hier kein genaues Alter.

Wann hat Vicky Leandros den Grand Prix gewonnen?

1972, mit dem Lied „Après toi“. Sie trat dabei für Luxemburg an, wie schon 1967, als sie mit „L'amour est bleu“ beim Wettbewerb gesungen hatte.1, 2

Ist Vicky Leandros Luxemburgerin?

Aus ihren beiden Auftritten für Luxemburg beim Grand Prix folgt keine luxemburgische Staatsangehörigkeit. Länder durften beim Wettbewerb auch Künstler aus dem Ausland schicken. Zur Welt kam Leandros auf der griechischen Insel Korfu.1

Wie heißt Vicky Leandros mit bürgerlichem Namen?

Vasiliki Papathanasiou, auch in der Schreibweise Vassiliky Papathanassiou zu finden. Ihre Karriere begann sie unter dem Namen „Vicky“, unterstützt von ihrem Vater Leo Leandros.2, 4

Wo wurde Vicky Leandros geboren?

Als Geburtsort ist Paleokastritsa, Korfu, Griechenland belegt.

Unter welchen Namen ist Vicky Leandros noch bekannt?

Belegt sind auch diese Namen und Schreibweisen: Vasiliki Papathanasiou, Vassiliky Papathanassiou. Ob es sich um einen bürgerlichen Namen, einen Geburtsnamen oder einen Spitznamen handelt, steht im Text oben.

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Quellen

  1. Vicky Leandros. Wikipedia (deutsch). Enzyklopädie; Einzelbelege und Versionsstand mitprüfen.https://de.wikipedia.org/wiki/Vicky_Leandros
  2. Vicky Leandros · Munzinger Biographie. Munzinger Archiv. Biografisches Nachschlagewerk; frei sichtbarer Ausschnitt.https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/leandros%20vicky/00/13230
  3. Vicky Leandros: "Ich liebe das Leben" ist mehr als nur ein Lied. SWR. Öffentlich-rechtlicher Sender oder redaktionelles Senderprofil.https://www.swr.de/kultur/musik/vicky-leandros-saengerin-lieder-leben-100.html
  4. Vicky Leandros · Biografie WHO'S WHO. whoswho.de. Redaktionelle Sekundärquelle oder ergänzendes Nachschlagewerk.https://whoswho.de/bio/vasiliki-papathanassiou.html

Stand der Quellen: 9. Oktober 2026.

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