Politologin aus Oberfranken
Bär stammt aus Bamberg in Oberfranken, einer Stadt, deren Altstadt zum Welterbe der UNESCO gehört. Sie studierte Politikwissenschaft in München und Berlin und schloss als Diplom-Politologin ab.2, 3
Mit 24 Jahren zog sie 2002 in den Deutschen Bundestag ein.2 Seitdem hat sie dem Parlament durchgehend angehört, auch in den Jahren, in denen sie zusätzlich Aufgaben in der Bundesregierung übernahm.
Staatssekretärin im Verkehrsministerium
Von 2013 bis 2018 war Bär Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium.2 Das Haus hieß damals Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, an seiner Spitze stand bis 2017 ihr Parteikollege Alexander Dobrindt. Es kümmerte sich um die Verkehrswege vom Fernstraßennetz bis zu den Flughäfen und war mit dem neuen Namen auch für Breitband und Mobilfunk zuständig.
Parlamentarische Staatssekretäre sind selbst Abgeordnete. Sie unterstützen den Minister, vertreten das Ministerium im Bundestag und in den Ausschüssen und nehmen Termine in seinem Auftrag wahr. Für Bär war das der erste Schritt aus dem Parlament in die Regierungsarbeit, ohne dass sie ihr Mandat aufgab.
Zuständig für Digitalisierung im Kanzleramt
2018 wechselte Bär ins Bundeskanzleramt. Bis 2021 war sie Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel und für Digitalisierung zuständig.1 Der Titel Staatsministerin ist im Kanzleramt üblich. Gemeint sind Parlamentarische Staatssekretäre, die direkt der Regierungschefin zugeordnet sind.
Wichtig für die Einordnung: Ein eigenständiges Digitalministerium des Bundes gab es in dieser Zeit nicht. Bär kümmerte sich aus dem Kanzleramt heraus um das Thema, die Verantwortung für einzelne Digitalvorhaben lag weiter bei den jeweiligen Fachministerien.
Mit dem Regierungswechsel 2021 endete dieses Amt. In den folgenden vier Jahren saß die Union im Bundestag in der Opposition, Bär blieb Abgeordnete.
Ministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Nach der Bundestagswahl 2025 kehrte Bär in die Bundesregierung zurück. Am 6. Mai 2025 wurde sie Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Kabinett von Friedrich Merz.1
Das Ministerium wurde dabei neu zugeschnitten. Die Raumfahrt, die bis dahin beim Wirtschaftsministerium lag, kam als Aufgabe hinzu, die Bildungspolitik wanderte in ein anderes Ressort. Zu Bärs Haus gehören damit vor allem die Forschungsförderung des Bundes, die Technologiepolitik und die deutsche Raumfahrt. Die nationalen Raumfahrtprogramme setzt die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt im Auftrag der Bundesregierung um.
Über das Ministerium fließt ein großer Teil des Geldes, mit dem der Bund Wissenschaft unterstützt. Dazu zählen Programme für Hochschulen ebenso wie die Finanzierung außeruniversitärer Einrichtungen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und der Helmholtz-Zentren, die Bund und Länder gemeinsam tragen.
Lebenslauf von Dorothee Bär
- 1978Geburt in Bamberg1, 2, 3
- 2002Einzug in den Deutschen Bundestag2
- 2013 bis 2018Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium2
- 2018 bis 2021Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, zuständig für Digitalisierung1
- 2025Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt1
Dorothee Bär im Steckbrief
- Name
- Dorothee Bär
- Geboren
- 19. April 1978
- Geburtsort
- Bamberg
- Alter
- 48 Jahre (Stand 11. Oktober 2026)
- Tätigkeit
- CSU-Politikerin und Diplom-Politologin
- Thema
- Politik
Lebenslauf und Steckbrief beruhen auf den Quellen1, 2, 3, Stand der Recherche 9. Oktober 2026. Das Alter ist zum 11. Oktober 2026 berechnet.
Häufige Fragen zu Dorothee Bär
Wie alt ist Dorothee Bär?
Dorothee Bär ist 48 Jahre alt, Stand Oktober 2026. Geboren wurde Bär am 19. April 1978 in Bamberg. Am 19. April 2027 steht der 49. Geburtstag an.
Welches Ministerium leitet Dorothee Bär?
Seit dem 6. Mai 2025 das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Sie gehört damit für die CSU der Bundesregierung von Friedrich Merz an.1
War Dorothee Bär Digitalministerin?
Nicht im Sinne eines eigenen Ministeriums. Von 2018 bis 2021 war sie Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und dort für Digitalisierung zuständig.1 Ein eigenständiges Digitalministerium des Bundes gab es in dieser Zeit nicht.
Was hat Dorothee Bär studiert?
Politikwissenschaft in München und Berlin, mit Abschluss als Diplom-Politologin. Mit diesem Hintergrund zog sie 2002 für die CSU in den Bundestag ein.2
Wo wurde Dorothee Bär geboren?
Dorothee Bär wurde in Bamberg geboren, und zwar am 19. April 1978.
Quellen
- Dorothee Bär. Bundesregierung. Institutionelle Primärquelle; teils Selbstauskunft oder Archivstand.https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/bundeskabinett/lebenslauf-2342716
- Abgeordnetenbiografie von Dorothee Bär · Deutscher Bundestag. Deutscher Bundestag. Institutionelle Primärquelle; teils Selbstauskunft oder Archivstand.https://www.bundestag.de/abgeordnete/biografien/B/baer_dorothee-1043526
- Dorothee Bär · Munzinger Biographie. Munzinger Archiv. Biografisches Nachschlagewerk; frei sichtbarer Ausschnitt.https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Dorothee%20B%C3%A4r/00/29849
Stand der Quellen: 9. Oktober 2026.



